Val Bever. Alpweiden wechseln mit Arven- und Lärchenwäldern ab, dazwischen springt der Fluss Beverin durch das Tal in Richtung Engadin. Begleitet wird der Fluss seit 1903 von der Albulabahn.
Wegen der Lawinengefahr wurden die Gleise hier auf einem Damm errichtet – womit das Ausbruchsmaterial des Albulatunnels, genau wie bei Preda, eine Verwendung fand.
Als bahnhistorisches Kleinod steht im Val Bever die Station Spinas, die sich nicht nur nahezu unverändert erhalten hat, sondern auch noch eine Besonderheit aufweist. Wurden nämlich die Aufnahmegebäude auf der Nordseite der Albulabahn in Holzbauweise erstellt, bestehen jene auf der Südseite aus verputztem Bruchstein. Nicht so das Aufnahmegebäude in Spinas, das mit seinem Holzkleid heute noch an so manches Stationsgebäude auf der Alpennordseite erinnert.